Die Grünen in Ostwürttemberg

"Das Wunder von Mals"

Bündnis 90 / Die Grünen

zeigen in Kooperation mit dem Kino Regina 2000, Karlstr. 12, 73479 Ellwangen
Ermäßigter Eintritt: 6,50 € 

zum Internationalen Tag der Umwelt: Das Wunder von Mals

Dienstag, 05.06.2018, 20.00 Uhr

Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirnbietet

Überall auf der Welt befindet sich die industrielle Landwirtschaft auf dem Vormarsch. Überall? Nein! Ein von unbeugsamen Vintschgern bewohntes Dorf in Südtirol hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Seine Bewohner sind fest entschlossen: Ihr Mals soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Um ihre Vorstellung eines ökologischen Landbaus verwirklichen zu können, nutzen sie die Mittel der Demokratie und rufen zu einer Volksabstimmung auf.

Mit Eigensinn, Ausdauer und Vertrauen

In seinem Film stellt uns Alexander Schiebel die Vordenker und Aktivisten, Obstbauern und Bio-Landwirte aus Mals vor. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie sind heimatverbundene Menschen und möchten die Schönheit und Artenvielfalt Südtirols erhalten.

Dafür suchen sie das Gespräch mit allen Anwohnern und Betroffenen – offline und online. Ihre Facebook-Seite „Das Wunder von Mals“ sorgt für Öffentlichkeit und macht ihr Anliegen sichtbar.

Sie fechten mutig Konflikte aus, machen Unentschlossenen Mut und lassen sich von Drohungen und Strafverfolgung nicht abschrecken. So säen sie Widerstand und lassen ihn wachsen.

Auf dem Weg zur pestizidfreien Gemeinde

2014 stimmten die Bürger der 5000-Seelen-Gemeinde Mals im Vinschgau in einem Referendum mit einem klaren Ja für eine Zukunft ohne Glyphosat & Co. Eine deutliche Mehrheit von 75,88% bei einer Wahlbeteiligung von fast 70% sprach sich für ein Pestizid-Verbot aus. Während in Südtirol wie überall die industrielle Landwirtschaft auf dem Vormarsch ist, haben sich in Mals Bürger und Landwirte für eine pestizidfreie Gemeinde mit einer nachhaltigen Landwirtschaft entschieden.

Um diesen für Südtirol einmaligen Bürgerentscheid umzusetzen, beginnt ein ungleicher Kampf: hier die 5000-Seelen-Gemeinde, angeführt von einem Dutzend charismatischer Querdenker, dort eine übermächtige Allianz aus Bauernbund, Landesregierung und Agrarindustrie.

Alexander Schiebel erzählt in seinem Film nicht nur die Geschichte dieses Aufstandes, er enthüllt auch das Rezept jenes Zaubertrankes, der die mutigen Malser unbesiegbar macht.

Ökologische Landwirtschaft braucht Vordenker

Das Wunder von Mals hatte Signalwirkung weit über Südtirol hinaus. Nachhaltige Landwirtschaft ist möglich und wir können jederzeit unser Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Ökologische Landwirtschaft braucht Vordenker, dann kann das Wunder gelingen. Alexander Schiebel zeichnet in „Das Wunder von Mals.“ das lebendige Porträt einer Gemeinde, die zur Inspirationsquelle für Bio-Landwirte, Öko-Rebellen und Aufständische in aller Welt wurde.

„Ein Film der zeigt, wie wir unsere Ohnmacht und Lethargie überwinden können. Man verlässt das Kino mit Zuversicht und guter Laune.“

Der Regisseur Alexander Schiebel ist anwesend und freut sich darauf mit den Ellwanger Kino-Besucher*innen über das Wunder von Mals und seinen Film zu diskutieren.

Ostermarsch 2018 in Ellwangen am Karsamstag

„ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTEN!“

Manch kleiner Junge wird morgen früh große Augen machen: Der Osterhase hat ihm tatsächlich ein Schnellfeuer-Gewehr ins Nest gelegt. Nein – keines von Heckler&Koch, diese Knarren bleiben den Kindersoldaten in Afrika und anderswo vorbehalten, sondern das attraktive Modell „N-Strike Elite Disruptor“ von ALDI mit einer Schussweite von 27 Metern. Vertrieben wird die Wunderwaffe unter dem Slogan: „Alles, was Spaß macht...“ Also wird am Ostermorgen mit größtem Vergnügen durchgeladen und abgedrückt. So rüsten pädagogisch besonders begnadete Eltern die Kinderzimmer zu Kriegsschauplätzen hoch. Spielerisch können sich die lieben Kleinen – stets mit dem Finger am Abzug – auf diese friedlose und kriegerische Welt einstimmen.

(1) „Den Finger am Abzug“

„Den Finger am Abzug“ - das beschreibt gegenwärtig die politische Realität auf diesem Planeten. Die Menschheit bereitet weiterhin – wild entschlossen – ihre eigene Vernichtung vor. In aller Welt haben wahre Polit-Gangster, dumm-dreiste, unberechenbare Lümmel die Macht an sich gerissen. Was heißt „an sich gerissen“ - die Macht wurde ihnen wie einst im Jahre 1933 in Deutschland bereitwillig übergeben. Die meisten dieser Despoten sind von ihren Völkern gewählt, gedeckt oder geduldet. Nun kompensieren sie ihre Impotenz mit Hilfe von Panzern und Raketen. Allenthalben werden eingemottete Atom-Waffen wieder aufgemöbelt und scharf gemacht.

  • „Kein Fleck auf dieser Erde, den unsere Raketen nicht erreichen“, tönt Putin unter tosendem Applaus der Duma.
  • „Ich habe den größeren ‚Roten Knopf‘ als der Raketenmann“, brüstet sich Trump gegenüber dem nord-koreanischen Diktator Kim Jong Un.
  • Der droht im Gegenzug, den „senilen Amerikaner mit Feuer zu bändigen“.

Kim scheint sich gegenwärtig eines Besseren zu besinnen und zeigt sich gesprächsbereit. Man darf gespannt sein, was diese beiden Polit-Talente im Mai bei ihrer gemeinsamen Kaffeestunde ausbrüten werden. Wenn die in einem Desaster endet, dann gnade uns Gott!

(2) „Zwei Minuten vor zwölf“

Wen wundert´s, dass die internationale Experten-Kommission der Atomwissenschaftler – unter ihnen z. Zt. 15 Nobelpreisträger, ihre so genannte „Weltuntergangsuhr“ auf zwei Minuten vor Zwölf vorgestellt haben. Und sie tickt erbarmungslos weiter. Die Atom-Mächte entwickeln nun mehr und mehr kleine, taktische Atom-Waffen. Dieses niedliche Feuerwerk wird die Hemmschwelle herabsetzen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Idiot eine solche Rakete zündet. Ich fürchte: Das Schicksal der Menschheit hängt gegenwärtig am seidenen Faden einer Befehlsverweigerung. Und ich bete zu Gott, dass im Ernstfall verantwortliche Militärs verhindern, was Idioten befehlen. Denn auch taktische Atomwaffen verfügen über die verheerende Sprengkraft der Atombombe von Hiroshima, die 1945 auf einen Schlag 80.000 Menschen auslöschte, die Spät-Folgen nicht mitgerechnet. Kommt es zu einer atomaren Auseinandersetzung, haben wir gute Aussicht,  in einem gigantischen Feuerball zu verglühen, in dessen Druckwelle zu implodieren oder infolge Sauerstoff-Mangel qualvoll zu ersticken.

Nicht umsonst ist die erste und wichtigste Forderung der Ostermarschierer in diesen Jahr, endlich die Atomwaffen weltweit zu ächten und zu verbieten. Eine Schande, dass ausgerechnet Deutschland als immer noch treuer Vasall der USA seine Unterschrift zum Atomwaffen-Verbot verweigert. Noch schlimmer, dass solche Waffen auch heute noch in Büchel gebunkert sind und im Ernstfall von deutschen Bombern ins Ziel getragen werden. Wir fordern das Ende dieser Komplizenschaft! Atomwaffen müssen raus – sofort! Mehr noch, dieses Teufelszeug muss letztlich ganz vom Erdboden verschwinden! Und das gilt generell auch für die konventionellen Waffen.

(3) „Wer rüstet, signalisiert seine Bereitschaft zum Krieg“

Wer rüstet, signalisiert damit die Bereitschaft zum Krieg, schreibt vor 200 Jahren schon der Philosoph Immanuel Kant und fährt fort: „Wer sich bedroht fühlt, wird noch schlimmer rüsten müssen als der andere, um auf dem Schlachtfeld zu überleben.“ Eine Spirale ohne Ende. Was für ein Trauerspiel, dass auch fast alle demokratisch legitimierten Staaten des Westens in diesem absurden Welt-Theater mitspielen und sich in einen verbrecherischen Rüstungswettlauf hinein ziehen lassen. Von Trump und seiner schrägen Kombo im Weißen Haus erpresst, werden nun die Rüstungshaushalte der NATO-Staaten auf 2 % des Brutto-Inlandsprodukts aufgedonnert. Das kostet unser Land auf Anhieb 35 Mrd. Euro und schaukelt sich in wenigen Jahren hoch auf über 70 Mrd. im Jahr. Damit nicht genug: Nun bastelt auch noch die EU an eigenen militärischen Strukturen. Die gibt’s auch nicht ganz umsonst! Neulich traute ich meinen Augen nicht – kein verfrühter Aprilscherz, sondern bittere Realität: Dieselbe EU will in ganz Europa Straßen und Bahnlinien in Richtung Osten ausbauen und panzertauglich machen. Dieselbe Agenda wie vor dem verdammten Zweiten Weltkrieg: „Räder müssen rollen für den Sieg...“ Eines ist doch klar: Wer ernsthaft droht, ist willens, die Drohung im Ernstfall auch wahrzumachen.

(4) „Rüstung tötet – auch ohne Krieg“!

Rüstung tötet, auch ohne Krieg. Rüstung ist Mord an den Bedürftigsten dieser Welt. Hochrüstung führt zu Tod und Verderben, zu Flucht und Vertreibung, zu Elend und unermesslichem Leid. Ohne Rüstung wäre es ein Leichtes, Armut und Not, Seuchen und Krankheiten, Analphabetismus und Unterentwicklung, ja selbst die Zerstörung der Natur zu überwinden. Kein Kind müsste mehr an Hunger sterben. Beim nächsten G-20-Gipfel würde ich am liebsten jedem Staats-Chef ein sterbendes Kind auf den Arm legen. Vielleicht – so glaube ich immer noch – würde das die Herzen erweichen, und sie würden erkennen, dass sie Brot liefern müssen statt Waffen, Lebensmittel statt Raketen, Decken statt Bombenteppiche.  

Das ist es, was uns in den Ostermärschen alljährlich auf die Straßen treibt.

  • Wir protestieren gegen eine Politik, die unser mühsam erwirtschaftetes Einkommen in Rüstungshaushalten verpulvert und an die Waffen-Lobby verfüttert. Das ist Politik, die tötet und trennt, statt heilt und verbindet. Wer in Rüstung investiert, macht sich angesichts des Elends in der Welt der unterlassenen Hilfeleistung schuldig und gehört eigentlich vor Gericht!
  • Wir sind empört und lassen auch nicht länger zu, dass wir als eine der größten Waffenschmieden die ganze Welt mit Kriegsschiffen, Panzern und anderem Schießzeug beliefern. Deutsche Panzer töten Kurden und zerstören ihre Dörfer. Deutsche Gewehre morden im Jemen und in vielen Krisenregionen der Erde. So schüren wir Konflikte und heizen Kriege an. Es sind ja nicht zuletzt unsere Waffen, vor denen die Menschen zu Hunderttausenden davonlaufen, um dann hilfesuchend an unsere Türen zu klopfen. Jürgen Grässlin hat Recht: „Wer Waffen exportiert, wird Flüchtlinge ernten“. Daher Schluss mit dem Waffenhandel! Zum Teufel auch mit der Itec, der geplanten Waffenschau auf der Stuttgarter Messe!

Unverdrossen setzen wir heute beim Ostermarsch das Signal. Wir werden uns nie, aber auch gar nie mit Rüstung und Krieg arrangieren. Wir erklären dem Krieg den Krieg. Wir werden keine Ruhe geben, bis der größte Versager, der Taugenichts der menschlichen Geschichte, dieses bizarre Gespenst endlich dorthin verschwindet, wo es hingehört: In die Rumpelkammer der Geschichte. 

(5) Friede ist kein Phantom!

Den Kriegstreibern in aller Welt begegnen wir mit Protest, aber auch mit unserer Vision: Friede ist kein Phantom, Friede ist möglich. Wir geben ihm Gestalt und Gesicht:

 

  • Fangen wir am besten bei uns selber an: Schaffen wir Frieden in unseren Herzen, in unseren Beziehungen. Weg mit dem alten Gerümpel aus Neid, Rechthaberei und Eigennutz. Wer nur sein eigenes kleines Ego poliert, wird niemals ein Friedensstifter!
  • Nehmen wir uns derer an, die von sozialem Abstieg bedroht oder betroffen sind. Sie laufen am ehesten Gefahr, den Schalmeienklängen der rechten Rattenfänger nachzurennen. Ohne soziale Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden, auch nicht im eigenen Land. Soziales Unrecht weltweit ist der Sprengstoff, mit dem man Kanonen stopft und Raketen befüllt.
  • Bieten wir den rechtsgewickelten Populisten die Stirn! Mit dumpfem Nationalismus der ewig Gestrigen kann man keine friedliche Welt gestalten.
  • Treten wir ein für die Verständigung unter den Nationen, Religionen und Kulturen, damit Friede wird. Beginnen wir im Kleinen, in unserem eigenen Umfeld. Dann können wir von den Mächtigen fordern, endlich geduldig miteinander zu reden, statt zu drohen, zu verhandeln, statt aufzurüsten.
  • Sorgen wir für eine solidarische Weltwirtschaft. Der Kapitalismus spaltet die Menschheit immer mehr in „Arm“ und „Reich“. Diesem Moloch ist es noch nie um „Gutes Leben für alle“ gegangen, um Beteiligung und Entwicklung, sondern um die pure Gier, die Mehrung der Renditen. Ein Wirtschaftssystem, das nicht willens oder in der Lage ist, die primitivsten Bedürfnisse der Menschen wie Nahrung, Kleidung und Wohnung zu erfüllent, ist untauglich für diese Welt. Es ist vielmehr mitverantwortlich für den Aufruhr und die Flüchtlingsströme. „Diese Wirtschaft tötet“, sagt der Papst, und ich pflichte ihm bei!

(6) Revolution der Liebe

In wenigen Stunden schickt sich die Christenheit an, das zentrale Geheimnis ihres Glaubens zu feiern, die Auferstehung Jesu zum Leben, den revolutionären Sieg der Liebe über den Tod.

Ich schließe mit einem Zitat des unvergessenen Rudi Dutschke. In wenigen Tagen jährt  sich übrigens zum fünfzigsten Mal, dass in Berlin auf ihn geschossen wurde. Er starb später an den Folgen dieses Attentats. In seinem Tagebuch fand man an Ostern1963 diese Notiz:

„Jesus ist auferstanden, Freude und Dankbarkeit sind die Begleiter dieses Tages; Die entscheidende Revolution der Weltgeschichte ist geschehen, die Revolution der Welt durch die alles überwindende Liebe. Nähmen die Menschen voll die offenbarte Liebe an, die Wirklichkeit des Jetzt, die Logik des Wahnsinns könnte nicht mehr weiterbestehen.“

Ja – mit dieser Revolution hätte der Wahnsinn ein Ende! Schließt Euch heute noch den „Aufständischen“ an. Revolutionieren wir die Welt durch die Liebe. Ich bin überzeugt: Je höher der „Sättigungsgrad“ an Verständnis, Solidarität, Barmherzigkeit, desto weniger Raum bleibt für den Hass, den Terror und den Krieg.

 

                        Paul Schobel, Betriebsseelsorger i. R. , Böblingen

                        (paul.schobel@t-online.de)

Vorankündigung Themenfilm in Ellwangen "Bauer unser"

in Kooperation mit Kino Regina Ellwangen
Mittwoch, 13. September 2017
20.00 Uhr, ermäßigter Eintritt 6,50 €

BAUER UNSER

BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf  Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der  Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die  Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als KonsumentIn das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon „We feed the World“ und „More than Honey“ sehr erfolgreich in die Kinos gebracht hat. Beide Filme wurden in der Reihe „Grüner Film Ellwangen“ schon mit sehr positiver Resonanz gezeigt.

Bericht aus Berlin

Liebe Freundinnen und Freunde,

zur Veranstaltung mit Agnieszka Brugger laden wir ganz herzlich ein.
Der jährliche Bericht aus Berlin mit Weißwurstfrühstück und Musik ist mittlerweile eine feste
Größe im Veranstaltungskalender Ellwangens.
Wir freuen uns auf einen interessanten und informativen Bericht aus Berlin.
Mehr denn je halten wir es für wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Arbeit
im Bundestag im Gespräch zu bleiben. Nutzen Sie diese Gelegenheit zur direkten Begegnung.
Margit Stumpp, unsere Kandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Aalen-Heidenheim
spricht ein Grußwort.
Wir freuen uns auf Sie alle – in der Chicago Meat Bar (ehemals »Paulaner«) direkt gegenüber vom Bahnhof.

Ihr Ortsverband Ellwangen
 

Ostermarsch 2017

Themenfilm in Ellwangen

Power to Change

Mit Power to Change -  Die Energie Rebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Dies ist die Geschichte einer Suche – einer Reise, auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden.

Power to Change

ist eine eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energierevolution. Der Film erzählt mitreißende Geschichten von den Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie du und ich, von innovativen und überraschenden Technologien – und einer Reise in ein Land, das exemplarisch zeigt, wie die Abhängigkeit von fossilen Energien Kriege auslösen kann: der Ukraine.

Der Regisseur Carl-A. Fechner wird anwesend sein und mit uns nach dem Film diskutieren.  

Mittwoch, 29.06.2016, 20.00 Uhr 

Veranstalter: Bündnis 90 / Die Grünen in Kooperation mit Kino Regina 2000, Karlstr. 12, 73479 Ellwangen
Ermäßigter Eintritt: 6,50 €

Bericht zur Mitgliederversammlung des OV

GRÜNER Ortsverband hat neuen Vorstand –

Claudia Wagner übernimmt den Vorsitz

Einen eindrucksvollen Bericht lieferte Karl-Heinz Biehler für den bisherigen Vorstand des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wohl noch in keinem Berichtszeitraum war eine solche Fülle an Veranstaltungen durchgeführt worden wie in den vergangenen 12 Monaten. Als größten Erfolg bezeichnet Biehler den Umstand, dass diese Veranstaltungen zunehmend auch von Bevölkerungsgruppen besucht würden, welche nicht zu den Mitgliedern oder „dem engeren Kreis der Sympathisanten“ gerechnet werden könnten. Das zeige, dass man mit den Info-Veranstaltungen etwa im Rahmen des „Kalten Marktes“ oder auch den Kino-Vorführungen zentrale gesellschaftliche Themen aufgegriffen habe. In dieser Richtung werde man auch weiter machen: Am 29.06. wird in Kooperation mit dem Regina-Kino der Film zur Energiewende „Power to Change“ gezeigt, für den 11.09. ist der traditionelle „Bericht aus Berlin“ vorgesehen und am Kalten Markt Sonntag wird die Europa-Abgeordnete Maria Heubuch die Problematik der Milchbauern (und hoffentlich auch Lösungsansätze) vorstellen.

Biehler bedankte sich bei den Mitgliedern für die sehr gute Unterstützung des Landtagskandidaten Bennet Müller, welcher ein herausragendes Engagement gezeigt habe. Insgesamt 4 Marktstände wurden zur Landtagswahl durchgeführt. Sehr gut besuchte Veranstaltungen z.B. mit Verkehrsminister Hermann oder auch dem Politischen Aschermittwoch mit dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir hätten zwar nicht ganz zum Direktmandat gereicht, aber zum historisch besten Abschneiden bei einer Landtagswahl.

Für die Gemeinderatsfraktion berichtete deren Vorsitzender Berthold Weiß von einer grundsätzlich guten Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen. Insbesondere bei der Kinderbetreuung, aber auch im Bereich der Schulentwicklung habe sich eine große Annäherung an die von den GRÜNEN schon vor zehn Jahren vertretenen Positionen ergeben. Aber auch GRÜNE Kernthemen fänden zunehmend Beachtung. So wurde jüngst bei einer Einwohner-Information in der Eugen Bolz Realschule ein Energie-Konzept für das Quartier Klosterfeld vorgestellt, welches die GRÜNE Fraktion in der letzten Legislatur bereits beantragt hatte.

Die jährlich stattfindende Wahl zum Ortsvorstand brachte ein Team aus drei Frauen und drei Männern. Unter dem Vorsitz von Claudia Wagner sind Martina Osiander, Christine Ostermayer, Rigobert Bastuck, Karl-Heinz Biehler und Martin Grimm die neuen Beisitzer. Ergänzt wird das Vorstandsteam durch den langjährigen Kassierer Hans-Jörg Häußler.

Zwischen Himmel und Eis

Anlässlich des UN-Klimagipfels vom 30.11. bis 11.12.2015 in Paris zeigt der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen: Zwischen Himmel und Eis.  

Eisig, unnahbar und wunderschön – scheinbar endlos erstrecken sich die Schneelandschaften der Antarktis. Doch das Jahrtausende alte Eis hütet ein Geheimnis: Unzählige eingeschlossene Luftbläschen aus Urzeiten zeugen vom Klima vergangener Zeiten und seiner Veränderung durch den Menschen. Luc Jacquet blickt zurück auf die ersten Expeditionen des französischen Wissenschaftlers Claude Lorius, der bereits als junger Mann unter extremsten Bedingungen das Eis erforscht hat. Ihm gelang es, erstmals die Klimageschichte unseres Planeten bis 800.000 Jahre zurückzuverfolgen und eine bittere Wahrheit aufzudecken …  

Mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und spektakulärem Archivmaterial erzählt Oscar®-Preisträger Luc Jacquet (DIE REISE DER PINGUINE) die abenteuerliche Geschichte des Polarforschers Claude Lorius, der sein Leben dem Eis gewidmet hat. Dabei offenbart er einen Planeten von unermesslicher Schönheit, aber auch großer Zerbrechlichkeit. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm ist gleichermaßen bildgewaltiges Naturerlebnis, spannendes Antarktisabenteuer und bewegendes Plädoyer für den Klimaschutz. Erzählt von Max Moor.  

„Zwischen Himmel und Eis“ lief auf dem Cannes Festival 2015 außer Konkurrenz und beschloss das Festival.

 

Mittwoch, 09.12.2015, 20.00 Uhr

Kino Regina 2000, Karlstraße 12, 73479 Ellwangen

Veranstalter: Bündnis 90 / Die Grünen in Kooperation mit dem Regina 2000

Ermäßigter Eintritt

Bericht aus Berlin

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
zur Veranstaltung mit Simone Peter laden wir Euch ganz herzlich ein.
Der jährliche Septembertermin mit Kultstatus ermöglicht auch dieses Mal wieder Ein- und Ausblicke einer bundespolitischen Größe. Wir können gespannt sein, wie sich die politische Landschaft in Berlin aus dieser Perspektive darstellt.
Einleitende Worte spricht unser Landtagskandidat Bennet Müller. Wir freuen uns, Euch alle im Journal zu treffen.

Euer Kreisvorstand Aalen-Ellwangen

10 Milliarden WIE WERDEN WIR ALLE SATT?

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. Aber wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen!  

Mittwoch, 20.05.2015, 20.00 Uhr
Kino Regina 2000, Karlstr. 12, 73479 Ellwangen
Veranstalter: Bündnis 90 / Die Grünen in Kooperation mit Regina 2000
ermäßigter Eintrritt: 6,00 €

Seit Jahrzehnten beklagen Landwirte und ihre Verbände das Höfesterben. Trotzdem propagieren sie mit ihrem „politischen Arm“ der CDU/CSU nach wie vor eine Politik des „Wachsens oder Weichens“. Ihr Ziel ist die Wettbewerbsfähigkeit von in Deutschland erzeugten Lebensmitteln auf dem Weltmarkt. Aber erreicht wurde damit bislang eine nie gekannte Industrialisierung der Landwirtschaft mit allen negativen Begleiterscheinungen – von der "Vermaisung der Landschaft" über Pestizidrückstände bis hin zur Vernichtung tausender bäuerlicher Existenzen in Europa, Afrika und Südamerika. Wie kann eine Landwirtschaft aussehen, welche Landwirten auch mit kleineren Einheiten ihre Existenz sichert? Was trägt das Europäische Parlament zur Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft bei? Und: Welche Ziele verfolgt Maria Heubuch, die Europa-Abgeordnete der baden-württembergischen Grünen?

Wir laden ganz herzlich ein zu einem Vortrag mit Diskussion.

Staatsministerin Silke Krebs bei Ellwanger GRÜNEN

Bild zum 30jährigen Jubiläum des OV Ellwangen am 09.12.2013

12.01.2013 Grüne Klausurtagung auf dem Schönenberg

Am 12.1.13 trafen sich die Ellwanger Bündnis 90 / die Grünen Mitglieder im Tagungshaus auf dem Ellwanger Schönenberg. Ergebnis der Klausurtagung war vor allem die Festlegung wichtiger Termine und Zielsetzungen für das Jahr 2013.

 

Zur Tagung luden die erste Vorsitzende des Bündnis 90 / die Grünen Ortsvereins Ellwangen Martina Osiander und der zweite Vorsitzende Karl-Heinz Biehler ein. Mit dabei waren Mitglieder der Gemeinderatsfraktion Berthold Weiß, Wolfgang Helmle, Christine Ostermayer und Thomas Buchholz, Volker Grab als erster Bürgermeister von Ellwangen, eine Delegation der Grünen Jugend bestehend aus Franca Ostermayer, Claudio Biehler, Fabio Schmidgall und Magdalena Markert sowie als weitere Teilnehmer Johannes Boecker (Ortsverein) und Petra Dornseif. Besonders freute sich der Ellwanger Ortsverein außerdem über die Teilnahme von Margit Stumpp, Bundestagstagskandidatin unseres Wahlkreises, Johannes Paus vom Wahlkampfteam 2013 / Bündnis 90 / die Grünen und Peter Kuch vom Regionalbüro in Westhausen.

 

Nach einem Kaffee in der Aula der Tagungsstätte Schönenberg und einer offiziellen Begrüßung ging man dann auch gleich zum Programm über. Karl-Heinz Biehler führte gekonnt durch die Tagesordnung.

 

Es wurde herausgearbeitet, auf welche Dinge im Wahljahr 2013 besonderes Augenmerk zu richten ist. Hierzu wurde diskutiert, welche Dinge bei den Ellwanger Grünen besonders gut funktionieren und wo gegebenenfalls noch ein bisschen nachgeholfen werden muss.

Bei der Ausarbeitung des Programms für das Jahr 2013 wurden aber auch andere wichtige Entwicklungen berücksichtigt. Zu nennen wären die Entwicklungen zur Gemeinschaftsschule, das anstehende Stadtjubiläum 2014 und natürlich die Kommunalwahl 2014.

 

Obwohl die Präsenz der Grünen in Ellwangen derzeit zufrieden stellend ist, soll selbige weiter ausgebaut werden, zum Beispiel zukünftig auch auf dem Kalten Markt. Ein weiterer wichtiger Punkt war die zukünftige Koordinierung der Pressearbeit. Es waren sich außerdem alle einig, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gremien, nämlich Grüne Jugend, Ortsverein und Gemeinderatsfraktion noch weiter verbessert werden soll. Alle relevanten Punkte und Ziele wurden schlussendlich schriftlich zusammengefasst. Von allen wurde am Ende der Veranstaltung ein sehr positives Fazit gezogen, sodass diese um ca. 17 Uhr mit ausnahmslos zufriedenen Teilnehmern beendet werden konnte.

Johannes Böcker

07.01.2013 Staatsministerin besucht Ellwangen

Am 07.01.2013 besuchte die Staatsministerin Silke Krebs Ellwangen anläßlich des Kalten Marktes.

siehe dazu auch Pressebericht

Nach dem offiziellen Programm besuchte sie den Ortsverband Ellwangen im Ars Vivendi zu einem Gespräch.

Die zahlreich erschienenen Mitglieder des OV freuten sich sehr über den Besuch und nutzen die Gelegenheit, Silke Krebs zu akutellen Themen und der Landespolitik zu befragen.

An erster Stelle interessierten sich die Mitglieder für die Bildungspolitik und in wieweit die Überlegungen zur Einführung der Gemeinschaftsschulen nun Gestalt annehmen. Berthold Weiss, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat, und Volker Grab, 1. Bürgermeister der Stadt, bat Silke darum, alles dafür zu tun, dass die Anträge von Ellwangen zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Mittelhof und am Buchenberg positiv beschieden werden, damit es nach einigen weniger guten Nachrichten für Ellwangen - ganz aktuell die geplante Schließung des Gefängnisses - endlich auch Erfolge der neuen Landesregierung auf der Ostalb zu verbuchen gibt.

Claudia Wagner